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Tourfest an der LVR-Donatusschule, Pulheim-Brauweiler, 26. April 2018

Ankunft in Brauweiler auf den Tandem-Fahrrädern
Die Tandemteams kommen in Brauweiler an. Foto: Ludolf Dahmen / LVR

Die sportlichste Etappe der Veranstaltungsreihe „Tour der Begegnung – Inklusion läuft!“ des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) hat dieses Jahr Kinder mit und ohne Behinderung von Düren nach Pulheim-Brauweiler geführt: Mädchen und Jungen aus der LVR-Louis-Braille-Schule und der LVR-Donatus-Schule fuhren die mehr als 30 Kilometer weite Strecke auf Tandem-Fahrrädern jeweils gemeinsam mit einem Partnerkind aus der Gesamtschule Niederzier/Merzenich. Anschließend fand ein inklusives Tour-Fest in der LVR-Donatus-Schule in Brauweiler statt, bei dem die Kinder von politischen Repräsentantinnen und Repräsentanten vor Ort begrüßt wurden. Für gute Stimmung sorgte Mitmän, der plüschige LVR-Inklusionsbotschafter.

Bernhard Ripp, der erste stellvertretende Landrat des Rhein-Erft-Kreises, erzählte den Kindern, was er für Aufgaben hat. Die erste stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Pulheim, Elisabeth Rehmann, stand ebenfalls Rede und Antwort. Herzstück der Veranstaltung war neben der offiziellen Bühnenbegrüßung auch die Übergabe der Mitmän-Pokale und Plüsch-Mitmän. LVR-Dezernentin Professorin Angela Faber übergab die Auszeichnung und die Stofffiguren und bedankte sich bei den teilnehmenden Schulen für ihr Engagement und ihren Willen, gemeinsam ein Zeichen für Inklusion zu setzen.

Neben jeder Menge Spaß bot das Fest den Kindern die Möglichkeit, andere Kinder im gleichen oder in einem ähnlichen Alter kennenzulernen. Während die LVR-Louis-Braille-Schule Mädchen und Jungen mit Sehbeeinträchtigungen fördert, kümmert sich die LVR-Donatus-Schule um die körperliche und motorische Entwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler. An der Gesamtschule Niederzier/Merzenich werden über 1.000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, an insgesamt zwei Standorten. Diese haben unterschiedliche persönliche, ethnische und familiäre Hintergründe. Und so heißt es auf der Website dieser allgemeinen Schule, Toleranz zu zeigen gehöre in Zeiten der weltweiten Demokratisierung längst zum „Common Sense“. Man könnte auch sagen: Vielfalt ist keine gesellschaftliche Randerscheinung. Vielfalt, das ist unsere Gesellschaft – denn jeder und jede ist anders und einzigartig.

Tourfest 2018 in Brauweiler (Bilder Ludolf Dahmen / LVR)